Reisetagebuch

Reisetagebuch Argentinien 29.10.2022 – 10.1.2023

29.10.2022. Im November geht es wieder los! 🙂 🙂 🙂 Felix hat diese Woche das Wohnmobil nach Zeebrugge gebracht, von wo es heute nach Zarate (Argentinien) verschifft wird. Wir selber fliegen am 15. November 2022 nach Buenos Aires.

1.11.2022. Das Wohnmobil wurde von der Ruby Ace pünktlich in Zeebrugge abgeholt und ist jetzt – nach Zwischenstopps in Amsterdam und Bristol – unterwegs nach Zarate, wo es am 19.11.2022 ankommen sollte.

23.11.2022. Vor einer Woche sind wir gut in Argentinien angekommen. Einzig Filou war nach der langen Reise ziemlich durcheinander. Aber er hat sich schnell eingewöhnt und spielt jetzt mit den Hunden im Park in der Nähe unseres AirBnb in Buenos Aires. Morgen ist es soweit und wir können unser Wohnmobil in Zarate abholen.

24.11.2022. Heute war es soweit: Wir wurden mit Sack und Pack um 7:30 Uhr von Eduardo bei unserem AirBnb abgeholt, um unser Wohnmobil in Zarate abzuholen. Eduardo erledigte, begleitet von Felix, alle Formalitäten mit Spediteur, Hafenbehörden und Zoll. Und auch das Wohnmobil wurde mit einem Hund auf Drogen durchsucht. Durch das Zustecken einer oder zwei 1000-Peso-Noten an die zuständigen Beamten wurde das ganze noch beschleunigt. Während dessen wartete Tina mit Filou ausserhalb des Hafengeländes. Und kurz vor 15 Uhr konnte ich das Wohnmobil aus dem Hafen fahren. Es hatte die Reise gut überstanden, nur der Strom funktionierte nicht. Nach einem Zwischenstopp beim Carrefour fuhren wir zu einem Campingplatz um unser Gepäck einzuräumen, Wasser aufzufüllen, das Gas anzuhängen und abzuklären, warum der Strom nicht mehr funktioniert. Wir konnten das Wohnmobil über eine Steckdose an den Strom anhängen und konnten so die Kühlbox in Betrieb nehmen und hatten Licht. Am nächsten Tag fanden wir auch die Ursache heraus: Die Batterie war vollständig entladen und durch einen Ueber- und Unterspannungsschutz wurde sie erst durch mehrfaches Ein- und Ausschalten wieder geladen.

28.11.2022. Seit Zarate besuchten wir San Antonio de Areco, fuhren durch die Pampa, machten einen Stopp in La Plata, übernachteten in Punta del Indio beim Rio de la Plata auf einem Parkplatz beim Strand und sind nach vielen weiteren Kilometern durch die flache, von Kühen und Pferden bevölkerte Pampa in San Clemente del Tuyu angekommen, wo wir auf dem Strand beim Punte Rasa übernachten. Das Meer ist (zumindest für uns) zu kalt um zu Baden, aber das Wetter ist tagsüber um die 25 bis 30 Grad und kühlt für die Nacht auf angenehme Temperaturen ab.

1.12.2022. Heute verliessen wir die Küste und fuhren über 300 Kilometer durch die endlose Pampa. Alles ist flach, links und rechts der Strasse hat es entweder Kornfelder oder es weiden Kühe mit ihren Kälbern. Alle 30 bis 50 Kilometer kommt eine grössere Kreuzung, die Strassen sind fadengerade.
Um 17 Uhr suchten wir einen Übernachtungsplatz und fanden per Zufall beim Dorf Santa María ein Balneario. Die Einheimischen versichrten uns, dass wir problemlos übernachten können. Alles sei sicher, gefährlich sei es nur in Buenos Aires 😀. Einer der Einheimischen sprach ein seltsames Deutsch, seine Vorfahren waren entweder aus Deutschland eingewandert oder waren Wolgadeutsche gewesen.

2.12.2022. Unser heutiges Ziel war Villa Epecuén an der Laguna Epecuén. Die Laguna ist nach dem Toten Meer der See mit dem zweithöchsten Salzgehalt der Welt. Bis 1985 war es ein beliebter Badeort. Aber da der See immer weniger Wasser hatte, wurde ein Kanal gebaut und es kam, wie es kommen musste: Durch viel Regen stieg der Pegel des Sees immer höher, so dass man die ganze Bevölkerung evakuieren musste und die ganze Ortschaft während etwa 20 Jahren unter Wasser stand. Erst seit etwa 2010 ist das Wasser wieder abgeflossen. Jetzt ist die Ruinenstadt ein Museum und im See kann man sich wieder floaten lassen. Wir übernachteten beim alten Friedhof von Epecuén.

3.12.2022. Auch heute fuhren wir viele Kilometer durch die Pampa zur Sierra de la Ventana. Das ist eine Gebirgskette mit einem Felsenfenster. Endlich sahen wir wieder einmal Berge, die Landschaft ist abwechslungsreich und es hat hier sehr viele hübsche Touristenorte. Da noch Vorsaison ist, ist aber relativ wenig los. Wir übernachteten in Villa Ventana auf dem Camping Pablita, die Vorfahren der Besitzerin waren Wolgadeutsche, sie selber spricht aber kein Deutsch mehr.

4.12.2022. Tina machte einen langen Morgenspaziergang mit Filou und wir fuhren erst spät los. Ziel war der Ort Pehuen-co an der Küste. Es war Sonntag und dementsprechend war der Strand sehr gut besucht, da Felix am nächsten Tag aber ein wichtiges Telefonat hatte und der Handyempfang sehr schlecht war, fuhren wir nach dem Mittagessen weiter nach Bahía Blanca.

5.12.2022 Wir übernachteten in Bahía Blanca im Camping Maldonado. Am Morgen mussten wir in der Stadt noch Wäsche waschen und Geld wechseln. Der Geldwechsel ist gar nicht so einfach. Bei den Banken ist der Kurs so schlecht, dass man nur etwa die Hälfte erhält, als mit dem „Blue Dollar“ Kurs. Ich musste mich über Western Union und einen Geldverleiher durchfragen, bis man mich an einen Intercambio verwies, bei dem ich schlussendlich 400 USD wechseln konnte. Man erhält ganz viel Geld, da die grösste Note ein 1000er Schein ist, welcher ca. Fr. 3.30 wert ist.
Als alles erledigt war, fuhren wir ca. 300 km südwärts. Dabei verliessen wir die Pampa und kamen in die Region Patagonien. Ziel war El Condor, wo in den steilen Klippen hunderte von Felsenpapageien ihre Nester in die Felsen gegraben habe. Bei Ebbe kann man diese wunderbar vom Strand her beobachten. Wir übernachten direkt beim Parkplatz am Meer.

6.12.2022. Heute wollten wir von El Condor aus auf der Strasse RP1 der Küste entlang fahren. Wir wussten jedoch nicht, ob es möglich ist, da es im iOverlander neuere Einträge gab, dass die Strasse auf ca. 10 Kilometern wegen Sand nicht befahrbar ist und dass man mit einem 4×4 durch die Sanddünen oder über den Strand fahren solle. Da unser Wohnmobil jedoch ziemlich schwer ist, wussten wir nicht im voraus, ob auch wir durchkommen. Im schlimmsten Fall müssten wir halt umkehren, was einen Umweg von über 100 km gegeben hätte.

Mit einem komischen Bauchgefühl fuhren wir los. Die Strasse war nicht asphaltiert, aber in einem sehr guten Zustand und führte zügig direkt der Steilküste nach. Unterwegs hielten wir im „Reserva Faunística Punta Bermeja“ an. Den Klippen entlang hat es in diesem Park einen Spazierweg, von dem aus man auf verschiedenen Plattformen eine Kolonie von über 1000 Seelöwen beobachten kann.

Als wir dann nach 70 km endlich die kritische Stelle erreichten, gab es eine Überraschung: es hatte eine neue Strasse, welche in den letzten 10 Tagen eröffnet worden war 😀. So erreichten wir auf direktem Weg um 15 Uhr den Ort Las Grutas, wo wir in einer Seitenstrasse übernachten.

7.12.2022. Bevor es heute richtig weiterging, mussten wir unseren Wassertank wieder auffüllen und einkaufen. In Südamerika hat es ab dem Wasserhahn meistens kein fliessendes Trinkwasser, sondern man kauft aufbereitetes Trinkwasser in 20 Liter „Bidónes“. Auch wir füllen unseren Tank mit diesem Wasser, welches man entweder in kleinen und grossen Lebensmittelläden kriegt oder direkt dort, wo es aufbereitet wird.
Nach dem Einkauf im Supermarkt,, war es schon halb elf, bis wir losfuhren. Heutiges Ziel war die Halbinsel Valdés, ein grosser Naturpark, in dem man hauptsächlich Seelöwen, Pinguine, Seeelefanten, Orkas und weitere Tiere beobachten kann. Die Strasse führte mehr als 300 Kilometer kerzengerade durch trockenes Buschland. Viel zu sehen gab es nicht und so waren wir froh, als wir am späten Nachmittag in Punta Pirámide ankamen. Hier trafen wir zum ersten Mal auf unserer Reise auf deutsche und spanische Overlander, mit welchen wir den Abend „vertraschten“.

8.12.2022. Wir verbrachten den ganzen Tag auf der Península Valdés. Wir fuhren schon um 6 Uhr los, um genug früh am Punta Cantor zu sein. Dort hat es eine Kolonie mit Seelöwen, welche meistens am Strand liegen. Bei Flut kann man manchmal beobachten, wie sich ein Orca einen dieser Seelöwen schnappt um ihn zu verspeisen. Wir sahen wohl die Seelöwen, aber auf den Orca warteten wir bis 10 Uhr vergebens – offenbar hatte er heute keinen Appetit auf Seelöwen.
An einem anderen Ort hat es Magellan Pinguine, welche in Erdlöchern ihre Jungen grossziehen. Nur ein kleiner Zaun trennt die Menschen und die Pinguine.

Leider war eine Strasse dem Meer nach gesperrt und auch ein weiterer Aussichtspunkt war geschlossen.
Um 17 Uhr waren wir wieder in Punta Pirámide, wo wir eine zweite Nacht verbringen wollen.

9.12.2022. Bevor wir die Península verliessen, machten wir noch einen Abstecher zum Punta Pirámides, wo es eine weitere Seelöwen Kolonie hat. Mit dem Feldstecher sahen wir ein frisch geborenes Seelöwen-Baby neben der erschöpften Mutter liegen. Möven wollte die Nachgeburt stehlen, wurden jedoch von der Mutter immer wieder verscheucht. Das Baby bewegte sich aber nicht und wir vermuten, dass es tot war.
Wir fuhren über holprige Strassen und teilweise einer schönen Küste nach über Puerto Madryn zum Leuchtturm Punta Ninfas. Dort hat es am Fusse einer rund 100m hohen Steilküste weitere Seelöwen. Über einen steilen Weg sind wir abgestiegen und konnten uns bis auf wenige Meter den Seelöwen nähern.
Zusammen mit Simon und Julia, welche wir in Puerto Pirámides zum ersten Mal trafen, haben wir an diesem schönen und abgelegenen Ort die Nacht verbracht.

10.10.2022 Heute ging es wieder über holprige Strassen zum Punta Tombo, wo es eine Pingüinera hat. Hier wohnen hunderte Magellan-Pinguine, welche in Erdlöchern ihre Jungen grossziehen. Auf einem Spazierweg kann man die Pinguine links und rechts des Weges beobachten und am Meer vorne sieht man sie herum schwimmen. Da es ein Nationalpark, darf man dort nicht übernachten, wir fuhren darum noch 70 km weiter zu einem einsamen Platz am Cabo Raso.

11.12.2022. Auch heute fuhren wir über weite Strecken auf meist guten Schotterstrassen. Am Abend erreichten wir Comodoro Rivadavia. Diese Stadt hat etwa 170’000 Einwohner und lebt vom Öl, das 1903 hier gefunden wurde. Dieses auch nur per Zufall, eigentlich suchte man Wasser, welches aber bis heute nicht gefunden wurde und welches darum über eine 150 km lange Rohrleitung herangeführt wird.
Wir übernachteten auf dem Parkplatz am Strand, welcher ideal zu den nahen Restaurants 😀 gelegen ist.

12.12.2022. Am Morgen mussten wir wieder einmal Geld beschaffen. Wir hatten den Tip bekommen, dass man sich mit Western Union Geld anweisen kann, welches zu einem besseren Kurs als dem Blue-Dollar-Kurs gewechselt wird. Die Überweisung erfolgt über eine App und das Geld wird der Kreditkarte belastet, anschliessend kann man es bei jedem Western Union – vorausgesetzt sie haben genügend Geld vorrätig – abholen.
Alles funktionierte perfekt, nur die Schlange vor dem Western Union war so lang, dass wir fast eine Stunde anstehen mussten. Anschliessend kauften wir im Walmart ein und füllten den Wassertank.
Über geteerte Strassen ging es weiter Richtung Monumento Nacional Bosques Petrificados. Auf beiden Seiten der Strasse hat es Öl Förderpumpen. Wir machten nach Caleta Olivia noch einen kurzen Zwischenstopp bei einer weiteren Seelöwen-Kolonie bevor wir über meist flaches und kahles Land unseren Übernachtungsplatz vor dem Monumento Nacional Bosques Petrificados erreichten.

13.12.2022. Heute morgen besuchten wir den „Parque Nacional Bosques Petrificados de Jaramillo“ Hier hat es riesige, bis zu 50 Meter lange, versteinerte Baumstämme. Diese Bäume wurden vor 150 Mio. Jahren bei einem Vulkanausbruch umgeworfen und mit Asche bedeckt und konnten nicht verrotten.
Abschliessend fuhren wir bis kurz vor Puerto San Julián, wo wir am Strand übernachten wollen.

14.12.2022. Am Morgen arbeitete ich wieder einmal und Tina begann mit dem ersten Reisebericht. Gegen Mittag fuhren wir los. Die Landschaft ist in diesem Teil von Patagonien ziemlich öd: stachlige Minibüsche und trockenes, gelbes Gras ist das einzige, was da wächst. Aber immer wieder sieht man Guanacos, Nandus, Hasen sowie Schafe und Pferde, die links und rechts von der Strasse weiden. Unterwegs machten wir in Comandante Luis Piedrabuena einen Einkaufsstopp und fuhren anschliessend bis zum Eingang des Monte Leon Nationalparks. Diesen wollten wir am nächsten Tag besuchen, eine Rangerin erklärte uns jedoch, dass Hunde, auch wenn sie im Auto bleiben, nicht erlaubt sind. Darum ging es noch einige Kilometer weiter, bis wir auf einer Nebenstrasse der RN3 einen Platz zum Übernachten fanden.

15.12.2022 Wir fuhren bis Rio Gallegos, wo wir für Filou ein Gesundheitsattest und eine Ausfuhrgenehmigung einholten. Der Weg nach Ushuaia führt über Chile, und da muss halt die ganze Bürokratie in Gang gesetzt werden 😭.
In Rio Gallegos trafen wir Günter und Andrea, welche wie wir mit einem Alpha Cab Wohnmobil unterwegs sind.

Wir übernachten etwa 20 Kilometer ausserhalb, bei der Marjorie Glen, einem aufgelaufen Schiffswrack.

16.12.2022. Nach einer ruhigen Nacht machten wir uns heute auf Richtung chilenische Grenze. Vorher machten wir aber noch einen Abstecher an die Laguna Azul, ein Kratersee, der bei klarem Himmel sicher blau ist, heute aber eher grau war. Wir staunten ab den vielen verschiedenen Vögeln, die dort leben und wanderten um den halben See.
Nach dem Mittagessen ging es weiter zur Grenze. Nach gut einer Stunde waren die Formalitäten erledigt und wir konnten passieren und nach einer halben Stunde waren wir schon in Punta Delgada, wo wir mit der Fähre über die Magellanstrasse nach Feuerland übersetzten.
Übernachtungsort ist heute der Dorfplatz in Cerro Sombrero, einem kleinen Dorf im Nirgendwo, neben uns hat es auch noch drei französische Fahrzeuge, welche hier die Nacht verbringen.

17.12.2022. Cerro Sombrero, unser heutiger Übernachtungsort, wurde 1958 durch das staatliche Mineralölunternehmen ENAP gegründet, die meisten Häuser sehen identisch aus, in und sehr wahrscheinlich arbeiten alle Einwohner für die ENAP. Vieles ist ziemlich heruntergekommen, einiges wurde kürzlich renoviert und es hat es eine Touristeninformation und geheizte Toiletten und Duschen für Durchreisende wie uns.

Weiter ging es durch meist flaches Land, welches hauptsächlich mit Schafhaltung bewirtschaftet wird. Bäume hat es immer noch keine, nur vereinzelte Stachelbüsche, aber manchmal hat es einen Bach und die Wiesen sind ein bisschen grün. Die Wiedereinreise nach Argentinien war problemlos und schnell und nach Mittag erreichten wir Rio Grande, wo wir dem Supermarkt und der Wäscherei einen Besuch abstatteten und wo wir am Meer übernachten wollen.

18.12.2022. Nach einer etwas lärmigen Nacht, wir hatten in der Nähe eines beliebten Foodmobils übernachtet, fuhren wir nach 9 Uhr ab Richtung Ushuaia.

Am Anfang war die Landschaft immer noch flach und baumlos. Aber auf einmal wuchsen Bäume, später hatte es richtige Wälder und dann fuhren wir auch noch in die Berge hinein und mussten sogar über einen Pass (410 M.ü.M.).

In Ushuaia hielten wir bei der Shopping Mall. Heute war das WM-Final Spiel Argentinien-Frankreich und wir wollten mit den Argentiniern mitfiebern. Wir kamen gerade recht zur 2. Halbzeit. Die Läden waren alle geöffnet, aber es hatte keine Kunden und Verkäufer*innen sah man auch nicht. Alle Leute waren bei den Restaurants, wo es einen grossen Fernseher hatte, und schauten das Spiel. Der Freude war riesig, als der Sieg feststand! Die Leute umarmten sich, jubelten, tanzten und klatschten.

Wir fuhren anschliessend ins Zentrum und parkten dort mit anderen Wohnmobilen. Die Strassen füllten sich immer mehr mit hupenden Autos und jubelnden Menschen, innert Kürze war alles verstopft mit hunderten von Leuten, ganz Ushuaia war auf den Beinen.

19.12.2022. Heute waren wir den ganzen Tag in Ushuaia. Wir machten einen PCR-Test für unsere Antarktis-Kreuzfahrt und suchten eine Werkstatt für einen Ölwechsel und diverse Schweissarbeiten am Toyota. Wegen den schlechten Strassen ist ein Blech gerissen und ein anderes hat sich gelöst und das soll nächstes Jahr geflickt werden. Wir bleiben eine weitere Nacht auf dem Parkplatz im Zentrum von Ushuaia.

20.12.2022. Wir machten am Morgen eine kleine Wanderung zum Aussichtspunkt über Ushuai und gingen anschliessend zur Polizei, um zu fragen, wo es einen sicheren Parkplatz für unser Wohnmobil gibt, für die Zeit, in der wir auf unserer Antarktis-Reise sind. Die verblüffende Antwort: Vor der Polizeistation am Strassenrand, da habe es Kameras, die Polizei schaue auch und da getraue sich niemand, etwas Illegales zu tun. Hoffen wir, dass das funktioniert.

Uebernachten werden wir heute ausserhalb von Ushuaia auf dem Municipal Campground.

3.1.2023. Wir verbrachten eine fantastische Zeit in der Antarktika und sind seit heute wieder zurück. Für die nächsten 3 Tage ist unser Wohnmobil in der Werkstatt und dann geht die Reise weiter :).

8.1.2023. Heute verliessen wir endlich Ushuaia. In den Tagen, seit wir aus der Antarktis zurück sind, musste noch das Wohnmobil in die Garage: einerseits für einen Ölwechsel, anderseits musste noch einiges geschweisst werden – die Holperstrassen haben ihre Spuren hinterlassen.
Wir fuhren entlang des Beagle-Kanals bis zur Estancia Haberton. Da diese erst um 14 Uhr öffnet, fuhren wir weiter bis zu einem wunderschönen Gratis-Campingplatz der Estancia, der direkt am Beagle Kanal liegt und wo wir den Rest des Tages verbrachten.

9.1.2023 Wir liessen es gemächlich angehen und fuhren um 10 Uhr ab. Alles weiter dem Beagle-Kanal nach bis ans Ende der Strasse. Dort ist der südlichste Punkt von Argentinien, der mit dem Auto erreichbar ist.
Bei der Rückfahrt hielten wir dann bei der Estancia Haberton. Wir besichtigten dort das Walfisch-Museum, wo uns neben anderem auch gezeigt wurde, wie für die Ausstellungsstücke das Fleisch von den Knochen gelöst wird …
Die Nacht verbringen wir auf einem anderen Gratis-Campingplatz der Estancia 😀.

10.1.2023 Wir fuhren zurück nach Rio Grande, wo wir uns die Papiere beschaffen, um mit Filou auzureisen.

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